karo-kampfzwerg

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HEJ!

Da das Unternehmen in dem ich arbeite (www.print24.de) nun endlich auch eine Anlaufstelle in Dænemark gruendete, war es natuerlich klar, dass die beste Mitarbeiterin den Aufbau starten sollte.
Deshalb landete ich am 02.01.2007 gegen 17:30Uhr in Kopenhagen.



Dort wurde ich auch schon von meinem 'Angestellten' Bjarne empfangen. Er wollte mich ueberraschen (und es war wohl auch etwas einsam den Tag ueber im Buero).
Ich kam also panisch aus der Ankunftshalle, auf der Suche nach dem Bahnhof, denn ich sollte urspruenglich mit dem Zug zum Hotel und auf einmal steht ein Zweimeterhuehne vor mir mit einem Zettel in der Hand, auf dem mein Name stand... Voellig baff bin ich zu dem hin, hab ihm gesagt, dass ich das bin und ob er vom Hotel kommt. Er laechelte nur und meinte: 'Surprise! No, I'm Bjarne from print24!'.
Daraufhin hat er mich dann zum Hotel gebracht und mir auch schon ein einiges ueber die Stadt berichtet, also wo das Buero ist und dass ich auf keinen Fall -besonders nachts- die Strasse hochlaufen soll... Als wir ankamen wusste ich auch warum. Ich war zurueck in Kings Cross in Sydney!
Das heisst, dass ich direkt auf dem Strassenstrich Kopenhagens lebe und um das ganze noch in seiner ganzen Pracht darzustellen: ich wohne direkt im Stadtzentrum neben Kopenhagens Hauptstrasse und mein Nachbar ist der Hauptbahnhof.
Es ist also schon ganz schoen laut und vor allem nachts wirklich nervtoetend... Ich hatte letzte Woche schonmal versucht das Zimmer zu wechseln, was sich aber auch als Fehler rausstellte.
Bloederweise war das ruhige Zimmer, welches zum Innenhof gelegen ist, ein Raucherzimmer. Die Nacht war dann also ruhig, aber ich bin fast erstickt...
Letztendlich bin ich dann am naechsten Tag wieder in mein altes Zimmer umgezogen.
Mein Zimmer ist auch ohne Bad, ich muss also die Gemeinschaftsduschen der Etage nutzen.
Positiv an dieser Unterkunft ist aber das Fruehstuecksangebot!!




Mein Zimmer:



Infos zum Hotel

Link zum Hotel direkt


Die Woche bauten wir hier dann saemtliche Geraete auf und ich erklaerte dem Bjarne seine Arbeit.
Da wir aber bisher noch keine Arbeit haben, macht er dass was er soll recht gut!
Er ist sowieso ein seeeehr lieber und hat eine supernette und lustige Familie (ich war am 09.01.07 zum Abendbrot eingeladen)!!


Informationen zu unserem Buero


Die Wochenenden verbrachte ich bisher damit, mir die Stadt anzugucken.
Die Stadt ist wirklich sehenswert!!





Es gibt direkt im Zentrum verwinkelte kleine Kaufhaeuser die nur von Fussgaengerpassagen bestimmt werden und es ist gerade Winterschlussverkauf (UDSALG ist der Schluessel zum Glueck)!!



Natuerlich sollte man auch das Wahrzeichen der Stadt, die kleine Meerjungfrau im Hafen gesehen haben. Bei einer Größe von 135 cm wiegt Den lille Havrue jedoch immerhin 135 Kilogramm. Die Figur ist einem Märchen von Hans Christian Andersen nachempfunden, sitzt seit 1913 an dieser Stelle und wartet auf ihren Prinz...



Der Hafen mit den bunten verwinkelten Reihenhaeuschen und alten Kuttern ist aber sowas wie mein bisheriger Lieblingsplatz:







Natuerlich ist das aber noch laengst nicht alles!!
Es gibt ausserdem beispielsweise noch den Palast Amalienborg, in dem die Koenigsfamilie lebt , das Rathaus am Rathausplatz mit dem gewaltigen Rathausturm, das Parlamentsgebaeude, den Vergnuegungspark Tivoli, die Oper, den Botanischen Garten, die Cathedrale und noch vieles mehr...

Also kommt mich mal besuchen!!!

Hej-hej!
Karo



weiter Informationen zu Kopenhagen

18.1.07 12:51, kommentieren



... und wieder ist ein Wochenende rum... (20. + 21.01.07)

... und ich habe wieder ein neues Stueck Daenemark kennen gelernt!

Am Samstag (20.01.07) konnte ich leider nicht viel machen, da es wie aus Eimern geschuettet hat.

Am Sonntag (21.01.07) holte mich der liebe Bjarne gegen 11Uhr vor dem Hotel ab und los ging unsere Tour in Richtung Norden, denn Burgenbesichtigung stand auf dem Tagesplan!
So fuhren wir erst durch Kopenhagens Nobelvororte und dann entlang der Kueste immer in Sichtweite mit Schweden.



Nach einem guten Stueck fahrt erreichten wir die Burg Kronborg:







An der Einfahrt zum Öresund (man kann bald nach Schweden spucken so nah ist es) haben die Kanonen von Kronborg 500 Jahre lang die Seefahrt kontrolliert.



1420 hat der König Erik af Pommern hier eine Festung erbaut und fing damit an den berüchtigten Sundzoll einzufordern. Dank dieses Zolles war Helsingør eine bedeutende europäische Stadt.
Das heutige Schloss Kronborg ist von Frederik II errichtet worden. 1574-85 hat er auf der mittelalterlichen Burg eins der schönsten und elegantesten Renaissanceschlösser Nordeuropas erbaut (heute gehoert es zum UNESCO Weltkulturerbe). Der König wurde natuerlich auch von den europäischen Fürstenhäusern sehr beeinflusst, hat aber nicht die strategische Bedeutung Kronborgs vergessen. Deshalb ist die Festung mit Bastionen, Wallgräben usw. ausgebaut worden.

Um 1600 hat William Shakespeare durch sein berühmtes Schauspiel "Hamlet", vom dänischen Sagenprinzen, mit einem Schlag das Schloss Kronborg weltberühmt gemacht.

1629 hat der König Christian IV nach einem Brand das Schloss wieder aufgebaut, modernisiert und barock ausgeschmückt. Bis um 1700 war Kronborg von den Königen bewohnt und heute noch benutzt das dänische Königshaus das Schloss für repräsentative Aufgaben.

Wir haben uns natuerlich alles angeguckt. Lustig war auch, als ich die Aufschriften auf den alten Wandteppichen verstanden hab und der Bjarne nicht! Man hat wohl damals bei Hofe Deutsch gesprochen (die Koenigin war glaube ich auch Deutsche), wenn es um Kunst ging in Franzoesisch und nur das niedere Volk in Daenisch.

In den Kasematten, die wir besichtigten, tief unter den Bastionen kann man dem schlafenden Sagenhelden Holger Danske, der nur in Zeiten der Unruhen aufwacht, einen Besuch abstatten.

Hier der Beschuetzer Daenemarks (der Holger):




weitere Informationen zur Kronborg


Nachdem wir dann einmal um die Burg drumrumgelaufen waren und einen kurzen Blick auf die gleich daneben liegende Stadt Helsingør (seit 1972 Hippiekomune) geworfen hatten, ging es weiter in suedwestliche Richtung zum Schloss Frederiksborg (Frederiksborg Slot):







Dieses Wasserschloss wurde im Renaissancestil zu Beginn des 17. Jahrhunderts unter Christian IV erbaut und wird heute ausschliesslich als Museum genutzt.

Hinter dem Schloss ist eine wunderbare Parkanlage mit vielen Buchsbaeumen, die verschiedene Koenigswappen (aus der Luftansicht) darstellen.


weitere Informationen zur Frederiksborg


Wir haben uns auch das alles angesehen, aber dann frischte der Wind wieder so auf, dass uns beinahe die Nasen abstarben.
Deshalb sind wir ins Zentrum des Staedtchens gegangen und haben noch einen sehr spaeten Mittagssnack zu uns genommen, bevor es wieder zurueck nach Kopenhagen ging...


So schnell war also auch wieder dieses Wochenende weg und heute faengt der Winter richtig an! Ich durfte mich naemlich durch den Schneesturm auf Arbeit kaempfen...

1 Kommentar 22.1.07 13:37, kommentieren

Der Masterplan:

Am Freitag Nachmittag erfuhr ich nun endlich meinen vorlaeufigen Zukunftsplan (nicht von Egon Olsen, wie es zu vermuten waere, sondern von einer lieben Kollegin):



Ich werde jetzt erstmal noch bis 09.02.2007 im Kopenhagener Buero arbeiten und in der Woche vom 12.02. - 16.02.2007 habe ich Urlaub.

An dem Freitag (09.02.) kommen mich mein Hase Eric und der liebe Dirki besuchen bzw. abholen.
Wir bleiben bis Sonntag, den 11.02.07 in Kopenhagen (wir werden uns voraussichtlich die Stadt und das 'Louis Tussaud's Wax Museum' ansehen) und fahren dann heimwaerts ueber Hildesheim (den Dirki abliefern).

(Vorsicht also wegen des Wildwechsels zwischen Kopenhagen und Dresden! )



Am Montag, den 12.01.07, muss ich zu einem Meeting in der Firma in Radebeul antreten und den Rest der Woche hab ich endlich Urlaub (dann stehen Arzttermine und am 13.02. natuerlich Mamas Geburtstag an).

29.1.07 13:17, kommentieren

Nun aber zu meinem Wochenende: (27. + 28.01.07)

Am Samstag, den 27.01.2007, habe ich gemuetlich lange gefruehstueckt (man nennt das um die Zeit dann auch Brunch) und wollte dann in ein nahegelegenes Einkaufszentrum.
Als ich aber an der Bushaltestelle ankam, hatte ich den Bus gerade um 5 Minuten verpasst und 25 Minuten warten wollte ich nicht in der Kaelte.

So entschloss ich mich in das 10 Minuten Fussweg entfernte Einkaufgebiet (zusammen mit Tausenden von Daenen) zu gehen. Naja, der Winterschlussverkauf lockt...
Ich hab auch ein paar schoene Sachen erstanden!

Richtig gut war, dass dann auch noch die Band von Koenigs vorbeilief:




Am Sonntag, den 28.01.2007, hat es geregnet, sodass ich es mir mit einem schoenen Buch im Hotelzimmer gemuetlich gemacht hab.


29.1.07 14:53, kommentieren